_SAUERKRAUT – Selbstgemacht

Hallo littlenecklessmonster_food Community,

1.jpg.jpg

Heute gibt es einen Gastbeitrag, der euch nicht vorenthalten werden sollte. Mein Freund hat sich hierbei was Besonderes ausgedacht, denn ein solches Rezept gab es noch nie auf dem Blog. Mehr mag ich gar nicht verraten, sondern wünsche euch viel Spaß mit dem neuen Rezept :)Gerne möchte ich mit diesem Artikel eure Aufmerksamkeit auf das Einlegen von Gemüse lenken. Es schmeckt lecker, ist günstig und vor allem ist es gesund! Kohl gibt es in Deutschland zudem auch genug. Man kann ihn sogar selbst – im Winter – im Garten anpflanzen.

4.jpg

Was Du benötigst:

_eine Arbeitsfläche

_1-3 Weißkohl

_ein großes, scharfes Messer

_einen 10 Liter Eimer

_Salz, eventuell Handschuhe, Einmachgläser, Frischhaltefolie

index.jpg

_Ab in den Supermarkt und 1-3 Weißohl kaufen. Die kann man nach dem Waschen vierteln und in wirklich sehr dünne Streifen schneiden. Es gibt natürlich auch Krauthobel, womit das schneiden leichter von der Hand geht. Nachdem man alles klein geschnitten hat, kann man dies in einen 10 Liter Eimer geben. Auf einen Kohl gebe ich einen Teelöffel Salz. Nun das Salz ebenfalls in den Eimer geben. Die Handschuhe kannst Du nun anziehen, da das Salz ein wenig an der Hand brennen kann. Jetzt muss der Kohl kräftig durchgeknetet werden. Das Salz hilft dabei, dem Kohl die Feuchtigkeit zu entziehen. Das Kneten kann durchaus bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen.

index2.jpg

Der Kohl wird dabei stark an Volumen verlieren. Wenn Du es geschafft hast, dass der Kohl mit seinem eigenen Saft bedeckt ist, kannst du das ganze noch 30 Minuten ziehen lassen. Falls kaum Saft austreten sollte, gib noch etwas Salz hinzu. Nachdem Du geduldig gewartet hast, kannst du den Kohl in Einmachgläser füllen. Die Einmachgläser nur bis 2cm unter den Rand füllen, also nicht randvoll. Auch hier muss der Kohl von seinem eigenen Saft bedeckt sein, sonst kann es schimmeln. Das Einmachglas nun noch mit Frischhaltefolie abdecken und den Deckel verschließen. Keine Angst! Das Glas wird nicht platzen, der entstehende Druck kann entweichen :) Jetzt musst du circa 4 Tage warten. Wenn noch Blasen in dem Einmachglas zu sehen sind ist der Gärvorgang noch nicht abgeschlossen. Viel Spaß beim Selbermachen! :)

6 Gedanken zu “_SAUERKRAUT – Selbstgemacht

  1. Selbstgemachtes Sauerkraut kenne ich aus der Kinderzeit. Da wurde das Kraut mit Salz und nach Belieben mit Wacholderbeeren in Tontöpfe eingelegt und mit einem Holzbrett mit Stein beschwert. Es dauerte allerdings wesentlich länger als vier Tage, bis das Sauerkraut fertig war. Klappt das wirklich im Schneeverfahren?

    • Ich kann mich auch noch gaaaanz dunkel daran erinnern, dass bei meiner Grossmutter ein grosser Topf im Keller stand, in dem selbstgestampftes Sauerkraut gelagert wurde. Im Winter gab’s oft Sauerkraut, weil dieses ein günstiger und guter Vitamin C-Lieferant war. Ich wär aber noch nie auf die Idee gekommen, heute Sauerkraut in Einmachgläsern zu fabrizieren. Danke für den Tipp.

      • Sehr gerne! Mein Freund hat das letztens mit einem Freund ausprobiert – sie haben insgesamt drei verschiedene Mischungen gemacht und deswegen meinte ich zu ihm, er kann es gerne mal hier auf dem Blog zeigen :)
        Freut mich, dass es dich in deine Kindheit zurückversetz hat :) Einen schönen Ostersonntag mit viel Sonne und Gesundheit wünsche ich dir :)

  2. Wir haben vor einem halben Jahr auch selbst Sauerkraut gemacht und der Sauerkraut hat sehr lecker geschmeckt! Früher haben wir z.B. noch Gurken eingelegt und die waren auch sehr lecker! Es gibt so viele Möglichkeiten und leckere Sachen, die man alleine zubereiten kann 😊 Ich wünsche dir noch eine schöne Woche und bleib gesund! 😊

    • Eingelegte Gurken finde ich auch klasse! Schon als Kind habe ich sie gerne gegessen – heute dann eher nur noch als Beilage und nicht mehr pur, aber immerhin. Selbst gemacht stelle ich sie mir auch sehr lecker vor! :)
      Einen schönen Ostersonntag und bleib ebenfalls gesund :)

Schreibe eine Antwort zu magdasmomente Antwort abbrechen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.